Aleschu goes vegan

26.11.2018: I’m on my way…♥

 

Der wertschätzende Umgang mit Tieren begleitet mich seit Kinderzeiten. Besonders mein Großvater hat mir den Respekt vor allen Lebewesen und den Schutz ihrer Unversehrtheit beigebracht. Grundsätzlich jedenfalls, denn die Unversehrtheit hörte beim eigenen Teller auf. Warum das so war, kann ich nicht sagen. Ich werde ihn fragen, wenn ich ihn eines Tages wiedertreffe. Bestimmt. Wie ich seine Antwort dann in diese Welt (- falls es sie noch gibt und der Mensch es nicht geschafft hat, sie zu zerstören – ) transportiere, wird sich zeigen. Aber das ist ein anderes Thema.

Es ist mir wichtig, dass der Tierschutz für alle Tiere da ist und nicht auf die Haustiere  beschränkt wird, während den sog. „Nutztieren“ (welch gruseliges Wort) in  fürchterlichen Haltungs,- Transport und Schlachtbedingungen das Leben zur Hölle gemacht wird. Wie kann es angehen, dass sich ein Mensch über fürchterliche Bilder aus der Massentierhaltung, aus der Pelzzucht, aus dem Zirkus, aus der Forschung jammert und sich vor Entsetzen abwendet, nur um kurze Zeit später wieder in die Curry wurst zu beißen? Bevor sie kalt wird. Wie kann es angehen, dass er mit der einen Hand seinen geliebten Hund krault und mit der anderen Hand das Fleisch auf dem Grill wendet? Das ist übertrieben? So etwas gibt es nicht? Sagst Du! Es soll sogar Tierschutzvereine (ich nenne sie gerne „Haustierschutzvereine“ ohne jegliche allgemeine Tierschutzkom-petenz) geben, die auf ihren Tierheimfesten „Würstchen“ verkaufen ohne mit der Wimper zu zucken. Die einen sind die Lieblinge und Familienmitglieder, die anderen sind Essen. Nee, is‘ klar.

Und spätestens hier merke ich, dass der Begriff  „Tierschutz“ nicht das trifft, für was ich mich einsetzen möchte. Trifft es da „Tierrecht“ nicht viel besser? Und was ist Tierrecht überhaupt?

In den letzten Wochen habe ich viele Gespräche geführt: enttäuschende, wütend machende, frustrierende, aber auch ermutigende. Ich habe beeindruckende Menschen kennengelernt und meine Überzeugung wiedergewonnen, dass es doch etwas nützt, wenn ich meine Stimme erhebe anstatt zu schweigen. Bei all diesen empathischen und klugen Menschen aus den unterschiedlichsten Organisationen und Initiativen möchte ich mich an dieser Stelle bereits bedanken. Ihr habt meinen tierrechtlichen Nerv gut getroffen. Ich habe noch viel zu lernen und bin gespannt, wohin mich neue Erfahrungen, Anregungen und Menschen bringen.

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